Die Thing- und Kultplätze im Muldental Die Bedeutung der Ortsnamen
Das Muldental – das Dreieck zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz – ist von ganz besonderem Reiz und äußerst geschichtsträchtig. Das Besondere dort sind aber die zahlreich anzutreffenden uralten Thingkreuze und Opfersteine, sowie die in geringen Abstand voneinander liegenden Wallanlagen der dazugehörigen Kultplätze. Äußerst rar sind die Überlieferungen über die Beschaffenheit der Thing- und Kultplätze, deren eigentlicher Sinn und Zweck, sowie deren Beschaffenheit, da es heute überhaupt keine neueren amtlichen und verwertbaren Informationen dazu gibt. Die Thingkreuze werden heute als „Sühnekreuze" bezeichnet und aus den Wallanlagen, die vor ungeladenen Blicken bei den diversen Kulthandlungen schützen sollten, sind nun seit ca. 350 Jahren (Verteidigungs-)Wallanlagen, sog. „Schanzen" –  auch heute gern als „Slawenwälle“ bezeichnet –  geworden. Seit modernen Zeiten werden sie auch gern als „Schwedenschanzen“ bezeichnet, da die Verleitung bestand, wohl aus den bekannten Semanen, Seminoven eben diese sog. „Schweden“ zu zaubern, aber die ehemals treuesten Waffenbrüder der Sachsen waren doch die alten Sueven, die Alemanen, die „Allesmänner“. Somit ist es von so großer Wichtigkeit, daß wir die als Zeugen unserer alten Religion (Geisteshaltung) erhaltenen Kultplätze – wie wir sie deutschlandweit vorfinden –, die dazugehörigen Thing-Steinkreuze und die teilweise immer noch (fast) original erhaltenen althochdeutschen Orts- und Flurnamen endlich richtig analysieren, denn sie sprechen eine eindeutige Sprache! Die Darstellung eines Schwertes oder einer Axt auf Steinkreuzen hat nichts mit einem „Mordwerkzeug“ zu tun, mit welchem der eine oder andere erschlagen worden sein soll – wie heute gern fabuliert wird –, sondern sie sind vielmehr Zeichen der hohen Gerichtsbarkeit, des Strafgerichtes. Daher soll dieses Werk all denjenigen eine Hilfestellung sein, die sich wieder, oder besser gesagt immer noch für die wahre deutsche Geschichte in unseren Raum interessieren, aber nur wenige nutzbare Informationen darüber besitzen. Ich führe die Plätze der diversen Thingstätten und Gottesverehrung – an den Stellen, wo die heutigen Kirchen stehen, an den bekannten Opfersteinen und den einsam liegenden Steinkreuzen – sehr zahlreich im gesamten Muldental auf und habe selbige mit 135 Abbildungen beschrieben, zusätzlich noch mit alten Meßtischblättern ihre Lage dokumentiert. Zu dem Bereich der Kultanlagen gehören auch die in Mitteldeutschland äußerst selten anzutreffenden, sogenannten „Schalen- oder Näpfchensteine“, wie wir sie in verschiedenen Ausführungen glücklicherweise auch im Thümmlitzwald vorfinden. Auch diese habe ich – so mir bekannt – aufgeführt, abgebildet und den Standort beschrieben. Unsere teilweise total verhunzten Orts- und Flurnamen, die mit unserem „Säggsch“ noch „veredelt“ wurden, und auf Grund dieser „Verhunzung“ heute als „slawisch“ gelten, habe ich – mit Hilfe der althochdeutschen- bzw. mit unserer germanischen Ursprache  – wieder richtig gestellt, sie zu neuem Leben erweckt, d. h.: sie aus 1000-jähriger  Dunkelheit zurück ans Licht geholt. Übrigens lebt unsere alte Religion in diesen drei Säulen – Runen, Sprache und Märchen – immer fort. Wir haben damit den Schlüssel der „Erkenntnis“ in unseren eigenen Händen. Natürlich sind auch unsere althochdeutschen Vornamen – die in Verbindung zu den Kultplätzen stehen – sehr zahlreich berücksichtigt worden, ich habe sie wieder zu ihren heidnisch-germanischen Wurzeln zurückgeführt. Bibliographische Daten: 333 Seiten, Format DIN A 5, durchgehend 4-farbig gedruckt auf 115 gr./qm Bilderdruckpapier, Festeinband, Fadenheftung, Glanzfolienkaschierung des Umschlages. Gewicht: 760 Gramm ISBN: 978-3-9823662-6-5